Risse– und Feuchtesanierung schreitet voran
Die Kirchengemeinde Minfeld hat für ihr Kirchengebäude die Bronzeplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erhalten. Pfarrer Volker Janke bekam die kleine Tafel von Roswitha Chéret, Ortskuratorin der Stiftung Denkmalschutz für die Pfalz im Rahmen einer Feier am 9. September überreicht. Sie ist an der Wand neben dem Südeingang angebracht worden.

Der neue Bauabschnitt zur Risse– und Feuchtesanierung der Kirche ist inzwischen weiter fortgeschritten. Die Stiftung würdige mit der Plakette den Erhalt der wertvollen Malereien an der Westwand des Chorraums, die aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammen, sagte Chéret. Die Institution hatte einen Zuschuss von 13.000 Euro gegeben, als die Wandmalereien in von 2007 bis 2009 aufwendig restauriert wurden. Zuvor hatte sich eine wissenschaftliche Kommission, die die Stiftung berät, dafür ausgesprochen, die Sanierungsarbeiten zu fördern.
Rund um die Kirche, deren Anfänge auf die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurückgehen, hat Ende August ein neuer Sanierungsabschnitt begonnen. Die aufsteigende Feuchtigkeit in den Außenwänden soll gestoppt werden. Der dazu notwendige Pflasterstreifen um die Kirche ist von ehrenamtlichen Helfern inzwischen fertig gestellt worden.
Herzlichen Dank für dieses nicht selbstverständliche Engagement!
Fa. Peter Burg Bau, Mörlheim, hat die Sanierung der Mauerfugen im Sockelbereich und an den Strebepfeilern der Außenwände abgeschlossen. Wie nass das Mauerwerk durch die undichten Fugen tatsächlich war, wurde erst beim Öffnen derselben sichtbar. Sogar ein Vogel hatte sich im Mauerwerk eines schadhaften Strebepfeilers einnisten können. Die Sanierung des Dachstuhls durch Fa. Friedmann, Minfeld, ist auch abgeschlossen Im neuen Jahr wird die Bodenheizung im Chorraum der Kirche von der Außenwand weg verlegt. Im Zuge dieser Arbeiten erhält der bisher recht dunkle Chorraum eine Beleuchtung. Ebenso hat das Presbyterium die Installation einer Kirchturmbeleuchtung für besondere Anlässe beschlossen.




