Archiv der Kategorie: prot. Kirche

Kirchenschaffnei Guttenberg rettet Kirchenhang

Kirchenstiftung investiert 20.000€ in gotische Stützmauer – als „Wochenendgrundstück“ zu verpachten

Teil einer Wehranlage? - imposante Stützmauer der Minfelder Kirche

Teil einer Wehranlage? – imposante Stützmauer der Minfelder Kirche

Die Kirchenschaffnei Guttenberg, eine rechtlich selbständige kirchliche Stiftung, besitzt das Grundstück unterhalb der Minfelder Kirche Richtung „Kirchgärtel“. Die Stützmauer des Kirchengeländes, die die ehemalige „Mühlhohl“ abgrenzte, befindet sich auf diesem Grundstück und ist noch auf einer Länge von ca. 15 m sichtbar. Nun wurde diese imposante und nach neuesten Erkenntnissen wohl über 500 Jahre alte Mauer von der Kirchenschaffnei instandgesetzt. Für Minfelder Touristen ist nun ein neuer „Hingucker“ entstanden.

Vom Feldweg im Kirchgärtel aus macht die sanierte Stützmauer einen imposanten Eindruck. Neben einer Neuverfugung mussten auch einige Mauersteine neu eingefügt werden.

Etwa die Hälfte der historischen Abdeckplatten war nicht mehr vorhanden und wurde von der ausführenden Firma Graf aus Landau neu hergestellt. Unklar ist noch, wie das Gelände oberhalb der Mauerkrone bis zum Fußweg gestaltet werden soll, damit es im Winter nicht auf die schöne alte Stützmauer abrutscht. Das Grundstück unterhalb der Mauer ist übrigens seitens der Kirchenschaffnei zu verpachten. Ein Wochenendgrundstück oder Obstgarten in solchem Ambiente – nicht schlecht! Melden

Sie sich bei Interesse einfach im Pfarramt (di. und do., 14 bis 16 Uhr).

Download Kirchenblatt 4 / 12

Trauer braucht einen geschützten Raum

Kirchliche Alternative zur Bienwaldruhe – Interessenten gesucht

Für das Vorhaben des Minfelder Presbyteriums, das einmalig schöne Gelände auf der Nordseite der Kirche als alternative Begräbnisstätte in betont christlicher Form zu nutzen, hat nun Architekt Claus-Albert Müller aus Speyer einen Plan vorgelegt. Unter den alten Linden soll ein geschützter Raum der Trauer entstehen, der dem gesamten Außengelände der Kirche eine neue Würde und Aussagekraft verleiht, die allein dazu dienen soll, die christliche Botschaft von der Auferstehung Christi zu verkündigen.

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Der geschützte Bereich der kleinen und intimen Urnenbegräbnisstätte wird eingegrenzt durch zwei Wandelemente aus Sandstein und Stahl. Sie symbolisieren die Stadtmauern des „neuen Jerusalem“. Bei der Beisetzung werden die Urnen in einen Schacht innerhalb dieses Bereichs eingelassen und mit Erde verfüllt. Der Lageplatz der Urne wird festgehalten. Es ist jedoch kein Einzelgrab, da jeder Schacht mehrere Urnen übereinander aufnehmen kann. Das individuelle Gedenken und Erinnern geschieht durch den in eine der Wände eingravierten Namen (mit Daten). Dieser bleibt, solange es die Natur zulässt. Grabpflege ist nicht notwendig, die Anlage wird von der Kirchengemeinde gepflegt.

„Erde zu Erde, Asche zu Asche“ – das Material der Urne ist ungebrannte tonhaltige Erde. Nach dem Einbringen ins Urnengrab löst sich das Material sehr schnell auf, so dass sich die Asche mit der Erde vermischt. Die Asche bleibt für immer in der Erde. Sie muss nicht mehr nach Ablauf einer Liegezeit entsorgt werden. Dieser Ruheplatz ist als kirchliche Alternative zur Bienwaldruhe gedacht. Er hat Bestand, solange die Kirche Bestand hat.

Die Preise für ein Urnengrab sollen sich an den Preisen in der Bienwaldruhe Kandel orientieren. Umbettungen aus dem kommunalen Friedhof in die neue Begräbnisstätte sollen möglich sein. Das Nutzungsrecht an einem Bestattungsplatz wird voraussichtlich auf die Dauer von 99 Jahren verliehen.

Nun soll nun eine Kostenschätzung für das neue Kolumbarium erstellt werden. Es zeichnet sich ab, dass das Projekt nicht alleine aus Mittel der Kirchengemeinde finanziert werden kann. Nachdem sich schon Interessenten an einem solchen Grabplatz gemeldet haben, suchen wir weitere.

Wenn sich mindestens 10 Interessenten finden, die durch Vorvertrag eine mögliche Nutzung des neuen Friedhofes bekunden würden, könnte das Projekt auch finanziell umgesetzt werden. Bitte melden Sie sich im Pfarramt, falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich so etwas vorstellen zu können – Pfarrer Janke beantwortet gerne Ihre Rückfragen.

 

Konfirmation 2012

konfis-2012

Unsere Konfis mit dem Mitarbeiter– und Küchenteam nach drei Tagen Freizeit am Lindelbrunn vom 23.-26.02., wo wir uns intensiv auf die Konfirmation vorbereitet haben.

Konfirmation am Sonntag Judika, 25.03.2012, in Minfeld:

Sofie Christine Baadte, Büchelberg

Franziska Nicola Bartz, Minfeld

Luc Daniel Brandl, Minfeld

Julia Marie Dobratz, Minfeld

Julietta Maria Ferreira Rocha, Minfeld

Nathalie Fremgen, Minfeld

Lukas Alexander Heintz, Minfeld

Linnea Nickel, Minfeld

Fabian Rödel, Minfeld

Serena Anna Schreiner, Büchelberg

Annika Spelthahn, Minfeld